Klimaschutz

Luftblick auf begrünte Garagen

Für eine grünere Stadt

Die IME setzt unter anderem auf energetische Gebäudemodernisierung, erneuerbare Energien und Maßnahmen zur Reduzierung des Ressourcenverbrauchs.

Klimaschutzpfad 2030 / 2045

Die IME setzt sich bereits seit vielen Jahren mit der Weiterentwicklung ihres Gebäudebestands auseinander. Dabei spielen neben dem baulichen Zustand auch der Energieverbrauch und die Energieversorgung der Gebäude eine wichtige Rolle. Gesetzliche Anforderungen an den Klimaschutz sowie das Ziel, bis 2045 Treibhausgasneutralität zu erreichen, sind weitere Rahmenbedingungen für die Planung und Bewirtschaftung des Allbau Bestands.

Mit dem „Klimaschutzpfad 2030/2045“ hat der Allbau eine Strategie zur schrittweisen Dekarbonisierung seines Gebäudebestands entwickelt. Sie bündelt verschiedene Handlungsfelder und Maßnahmen und bildet einen Rahmen für die Entwicklung des Bestands bis 2030 und 2045.

Welche Maßnahmen bei einem einzelnen Gebäude umgesetzt werden können, wird unter anderem anhand des baulichen Zustands, der bestehenden Energieversorgung sowie technischer und wirtschaftlicher Voraussetzungen geprüft. Der Klimaschutzpfad unterstützt dabei die langfristige Planung und die schrittweise Auswahl und Umsetzung geeigneter Maßnahmen.

Solarpanele auf einem Dach

Klimaschutz Strategie

Eine große Herausforderung ist und bleibt dabei die Wärmewende. Um die derzeit noch von fossilen Energieträgern dominierte Wärmeversorgung der Gebäude zu transformieren, setzt die IME auf die kontinuierliche Modernisierung und Sanierung des Gebäudebestandes, den Einsatz erneuerbarer Energien, Niedrigenergiestandards bei Neubauten und moderne Heizsysteme. Zudem überwachen wir die CO2-Emissionen unserer Immobilien, fördern Elektromobilität und sensibilisieren unsere Mieter und Mitarbeiter für einen nachhaltigen Umgang mit Energie.

Für die Gesamtwirkung auf die Umwelt sind aus unserer Sicht große ökologische Investitionsprojekte ebenso wichtig wie viele kleine pragmatische Maßnahmen, wie z. B. ein optimiertes Abfallmanagement oder Mietergärten. Die Klimaschutzstrategie der IME sieht daher ein dynamisches Vorgehen mit unterschiedlichsten Klimaschutzprojekten vor, um zur Reduktion der Treibhausgasemissionen beizutragen. 

Elektroladesäule und Seite eines Autos
Photovoltaikanlagen auf Dächern

PV auf unseren Gebäuden

Ein Baustein zur Reduzierung der CO2-Emessionen unseres Gebäudebestandes ist der Ausbau von Photovoltaikanlagen. Zukünftig wird der selbstproduzierte Strom direkt in die Wärmeversorgung unserer Gebäude fließen und damit die Wärmewende hin zu regenerativer Energie vorantreiben. Seit 2021 verfügt die Hauptverwaltung in der Kastanienallee über eine 150 kWp PV-Großanlage auf dem Dach. Sie deckt einen wesentlichen Teil unseres Eigenstrombedarfs mit regenerativer Sonnenenergie. Auch das Museum Folkwang produziert inzwischen eigenen Solarstrom. Die PV-Anlage auf dem Dach des Museums wurde 2022 in Betrieb genommen und hat eine Leistung von 237 kWp.

Fassaden- und Dachbegrünung

Begrünte Dächer und Fassaden sind Bestandteil verschiedener Maßnahmen im Gebäudebestand des Allbau. Sie können unter anderem die Wärmedämmung ergänzen, den Hitze- und Schallschutz unterstützen und zusätzliche Lebensräume für Insekten und Vögel schaffen. Darüber hinaus können begrünte Flächen zur Rückhaltung von Regenwasser beitragen. Gründächer speichern einen Teil des Niederschlags und geben das Wasser zeitversetzt durch Verdunstung an die Umgebung ab. Bei Starkregen kann dies den Regenwasserabfluss reduzieren und damit zur Entlastung der städtischen Kanalisation beitragen.

Bereits rund 800 Garagen des Allbau sind begrünt. Im Westerdorf-Quartier in Altenessen wurde außerdem eine Fassadenbegrünung an der vielbefahrenen Gladbecker Straße umgesetzt. Das von der Emschergenossenschaft unterstützte Projekt untersucht den Einsatz begrünter Fassaden im Umgang mit Luftschadstoffen. Die Bepflanzung kann zur Rückhaltung von Feinstaub und Stickoxiden beitragen. Zugleich beeinflusst die begrünte Fassade die Bedingungen an der Gebäudehülle.

Auch die Gebäude des Bildungsparks verfügen über großflächige Dachbegrünungen. Diese halten einen Teil des Niederschlags zurück, können die Wärmeeinwirkung auf die Dachflächen reduzieren und zusätzliche Flächen für Pflanzen und Tiere schaffen.

Bild eines begründeten Hauses

Klimaschutzsiedlung Dilldorfer Höhe

Im Stadtteil Kupferdreh entstand 2013 Essens erste Klimaschutzsiedlung. Bei diesem Pilotprojekt der Allbau GmbH wurden acht dreigeschossige Mehrfamilienhäuser (davon drei Passivhäuser) mit insgesamt 51 Wohneinheiten zur Miete errichtet. Zusätzlich entstanden 17 Reihenhäuser. Die vorbildliche Wohnsiedlung ist Teil des Projekts „100 Klimaschutzsiedlungen NRW“, das die EnergieAgentur.NRW im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen durchführte.

Ihr Ansprechpartner

Frederik Ruhrort 

Klimaschutz-Beauftragter

T. 0201.2207-466

F.Ruhrort[at]​ime-essen.de